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Meinolf Koch Wenden
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E-Bike fahren

Meine Hobbys > Per Pedes in die Natur
... jetzt gehts wieder flott voran.



Im fortgeschrittenen Alter werden einem schon etwas die Grenzen aufgezeigt. Die körperliche Beanspruchung, hier speziell das Fahrrad-fahren, muss wohl dosiert sein. Früher war es mit einem "normalen" Fahrrad kein Problem. Heute aber hilft eines mit Elektromotor schon enorm. Zumal es in unserer Heimat sehr hügelig auf den Straßen zu-geht.

Seit einigen Monaten haben wir auch so kleine Flitzer. Meine Frau sogar eines zum Zusammenklappen.

Alles fing mit einem Gutschein für einen E-Bike-Verleih in Usedom an. Diesen bekam ich von einem "Gönner" zum Geburtstag geschenkt. Also setzten wir diesen Plan vorort in Usedom um. Und es hat richtig Spass gemacht. In den 14 Tagen haben wir jeden zweiten Tag E-Bikes geliehen. Das war zwar toll, aber teuer. Pro Fahrrad gaben wír fast 20,-€ aus ... und das mal zwei ... und das mal sieben. Da hätten wir uns fast besser neue in Usedom gekauft. Haben wir aber nicht. Erst Monate später kauften wir zuerst eines für mich, kurze Zeit später eines für meine Frau.

Sobald es das Wetter einigermaßen zulässt und wir etwas Zeit haben, schwingen wir uns auf die E-Bikes und los gehts.



Hier ein paar Tipps zu den E-Bikes.

E-Bikes und ihre Reichweite:

Bei der Frage nach der Reichweite handelt es sich wohl um die meistgestellte Frage in Bezug auf E-Bikes. Die Antwort kann jedoch nicht pauschal beantwortet werden, da die Reichweite des E-Bikes von vielen Faktoren abhängig ist. Faktoren können beispielsweise
Außentemperatur, Fahrstil oder Gewicht des Fahrers sein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass mit einem hochwertigen E-Bike bei gemischter Fahrweise 50 bis 100 Kilometer möglich sind. Ein realistischer Wert liegt je nach Topografie, Witterungs- und Bodenverhältnissen bei ca. 50 Prozent der Herstellerangaben. Wer lediglich eine kleine Fahrt durch die Stadt unternehmen möchte, muss sich daher keine Gedanken machen, dass ihm unterwegs der Strom ausgeht. Einen langen Tagesausflug solltest du allerdings nur mit vollgeladenem Akku in Angriff nehmen.

Reichweite maximieren:

  • In niedrigen Gängen fahren: Fahre nach Möglichkeit in den niedrigen Gängen. Hohe Drehzahlen, eine Trittfrequenz von 60 bis 70 Umdrehungen pro Minute sorgen für einen geringeren Stromverbrauch, da hier der Motor nur schwach zum Einsatz kommt.
  • Fahre nicht ausschließlich mit der höchsten Unterstützung: Passe die Motorunterstützung an und fahre nicht permanent auf höchster Unterstützungsstufe. Gerade auf ebenen oder abschüssigen Strecken sowie bei Rückenwind bietet es sich an, die Motorunterstützung deutlich zu reduzieren oder ganz auszuschalten.
  • Pflege dein E-Bike gut: Schlecht geölte Ketten oder zu wenig Luft in den Reifen sorgen für mehr Kraftaufwand beim Fahren, der dann durch eine erhöhte Motorleistung ausgeglichen werden muss.
  • Schütze deinen Akku im Winter: Nutze im Winter einen Neoprenschutz für deinen Akku. Somit behält er länger die optimale Betriebstemperatur und ist nicht dem kalten Fahrtwind ausgesetzt.

Das E-Bike richtig reinigen:
      
  • Reinige dein Bike am besten gleich nach der Radausfahrt. Nehme vor dem Bike-Putz den Akku ab und reinige die Steckerpole am Rahmen.
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  • Kein Dampfstrahler: Verwende niemals einen Dampfstrahler! Damit könntest du die sensible Elektronik beschädigen sowie Schmierfette aus der Kette und den Lagern spritzen. Dadurch kann es zu einer Korrosion kommen.
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  • Lass den Dreck nicht eintrocknen und reinige zuerst gründlich mit Wasser, Schwamm und weicher Bürste. Tipp: Halbiere einen handelsüblichen Schwamm, um besser in alle Ecken deines E-Bike-Rahmens zu kommen.
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  • Nehme zum Putzen der Laufräder Wasser mit einem Spritzer Autoshampoo und ziehe den Schwamm von der Nabe zur Felge. Spüle anschließend mit Wasser nach.
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  • Schmiere nach der Reinigung die Kette deines E-Bikes. Trage dazu das Kettenöl dünn auf und schalte anschließend alle Gänge einmal durch. Wische danach das überflüssige Öl mit einem sauberen Lappen ab.
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  • Lass alle Kontaktstellen des Akkus trocknen, bevor du ihn wieder am E-Bike einsetzt.



Hier weitere Tipps im Umgang mit dem E-Bike.

Unterschied E-Bike zu Pedelec:

Der absolut größte Anteil aller angebotenen E-Bikes sind eigentlich Pedelecs.
 
  • Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde, gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig.
      
  • E-Bikes fahren auf Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung. Dieses System ist ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig. Deshalb werden E-Bikes eher selten angeboten.

Zum Hintergrund:

Pedelec steht für Pedal Electric Cycle. Wie der Name erahnen lässt, bietet ein Pedelec dem Radfahrer nur dann Unterstützung durch einen Elektromotor, sobald der Radler in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig. Das Tolle an einem Pedelec ist: Du entscheidest, wie viel Unterstützung du beim Radeln zulässt. Möchtest du ganz auf die Motorunterstützung verzichten, kannst du sie ausschalten und herkömmlich Rad fahren. Streng genommen sind E-Bikes Fahrräder, die auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren. Deshalb ist das E-Bike bereits ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig. Dennoch hat sich der Begriff Pedelec nicht in den Alltagsgebrauch durchgesetzt. Die meisten sprechen vom E-Bike, obwohl sie das Pedelec meinen. Deshalb verwenden auch wir den Begriff "E-Bike" in Zusammenhang mit unserem Pedelec Sortiment.

Welche E-Bike Motorposition?

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines neuen E-Bikes ist die Positionierung des Motors. Hier gibt es drei verschiedene Varianten: Der Motor kann vorne, in der Mitte oder hinten angebracht sein. Als beliebtestes System konnte sich der Mittelmotor durchsetzen. Frontmotoren findest du häufig bei preisgünstigeren Rädern. Mit dem Hinterradnabenmotor oder dem sogenannten Heckmotor sind oftmals die sportlichen E-Bikes versehen. Jeder Antrieb bietet Vor- und Nachteile, die du für dich abwägen solltest. Letztendlich ist es eine Frage deines persönlichen Geschmacks, welcher Motorvariante du dein Vertrauen schenkst.

  • Der Vorderradmotor am Vorderrad eines Pedelecs montiert, ist die günstigste Variante und oftmals bei günstigeren E-Bike Modellen zu finden. Beim Frontmotor sind alle Schaltarten möglich sowie eine Rücktrittbremse. Höheres Gewicht des Fahrrads sowie Beeinflussung des Lenkverhaltens am Vorderrad aufgrund des Motorengewichts lassen viele Radfahrer zum Mittelmotor greifen. Aufgrund seiner doch spürbaren Nachteile wird der Vorderradmotor immer weniger eingesetzt.
  • Der Mittelmotor überzeugt mit einer perfekten Schwerpunktverlagerung, einem sehr guten Fahrgefühl durch das geringfügige Gewicht und häufig einem geringen Stromverbrauch durch die direktere Kraftübertragung. Bei E-Bikes mit einem Mittelmotor ist der Rücktritt möglich. Die Nachteile bei einer Mittelmotor-Ausstattung sind gering: Lediglich die höhere Belastung von Kette und Ritzel sowie ein höherer Preis sind zu nennen.
  • Insbesondere an sportlichen Rädern ist der Heckmotor zu finden. Mit einem Heckmotor betriebene E-Bikes können Energie zurückgewinnen, besitzen ein geräusch armes Fahrwerk, sind nachrüstbar und belasten die Schaltkomponenten und die Kette geringfügig. Der Hinterradmotor bietet eine größere Übersetzungsbandbreite durch die Möglichkeit, eine Kurbel mit drei Kettenblättern zu fahren. Weiterhin ist eine Aufladung des Akkus durch Energierückgewinnung (Rekuperation) möglich.

E-Bike Reparatur:

  • E-Bikes bzw. Pedelecs sind nicht nur dem Fahrrad gleichgestellt – vom Antriebsstrang (Motor / Akku / Display) einmal abgesehen, sind so die Kernkomponenten natürlich auch nach wie vor vom „traditionellen“ Fahrradhändler (so es diesen überhaupt noch gibt), einfach zu warten und zu reparieren.

  • Bei Motor / Akku und Display sieht es natürlich etwas anders aus. Mittlerweile sind recht viele, sehr unterschiedliche Systeme im Markt. Es empfiehlt  sich daher, im Falle eines Problems mit einem dieser Bauteile einen Händler aufzusuchen, welcher diesen Antriebshersteller auch selbst im Programm hat. Nur dieser verfügt dann in der Regel über die notwendigen Diagnosetools und das Know-how, um schnell und effizient helfen zu können.

  • Es reicht, wenn du dein E-Bike ein oder zwei Mal im Jahr warten lässt. Eine Wartung kannst du so gut wie bei jedem Fahrrad-Händler vornehmen lassen.





                                                                                                                                   
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