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Bansin und Ückeritz

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Es gibt Leute, die meinen,
alles wäre vernünftig,
was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)



Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort Bansin im Jahr 1256. Eine sehr viel frühere Besiedlung des Gebiets wurde jedoch durch archäologische Funde nachgewiesen, die bis in die Bronzezeit um 1800 v. Ch. zurückgehen.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts nur sehr spärlich besiedelt, entwickelte sich zu dessen Ende der Bäderbetrieb. Eigens dafür wurde 1897 Bansin-Seebad angelegt. Es entstanden viele Villen im Stil der Bäderarchitektur. Besonders ausgeprägt ist diese Bebauung heute noch in der Bergstraße zu sehen.

Dem neue Badeort wurde bereits 1901 per kaiserlichen Dekrets die kommunale Selbstständigkeit zugesprochen. Damit wurde auch die Trennung vom Dorf Bansin vollzogen. Einen hohen Zuwachs der Besucherzahlen erfuhr der Ort auch durch die Eisenbahnanbindung im Jahr 1911.

Die wichtigsten Klientel unter den Badegästen waren, wie in allen drei Kaiserbädern, die Berliner. Bansin erhielt übrigens als erstes deutsches Seebad 1923 die sogenannte Freibade-Erlaubnis. Man konnte also fortan in Badekleidung aus seinem Logis über die Promenade zu Strand schlendern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Villenbesitzer enteignet und die Gebäude in die staatliche Tourismuswirtschaft der DDR unter Federführung des Feriendienstes der Gewerkschaften (FDGB) integriert.


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Seine erste Erwähnung erfuhr Ückeritz im Jahr 1270 in einer Urkunde über einen Gebietstausch. Der damalige Ortsname war „Vkerz“ oder „Ukerz“. Das bedeutete so viel wie „Grenzdorf“.

Das Gebiet im Zentrum der Insel Usedom zwischen Ostsee und Achterwasser war jedoch nachweislich schon früher besiedelt, wie Funde aus dem Neolithikum und der Slawenzeit beweisen.

Nach dem Westfälischen Frieden von 1648 gehörte der Ort zu Schweden und ging nach dem Frieden von Stockholm 1720 in preußischen Besitz über. Nach 1835 entwickelte sich das Fischerdorf am Achterwasser zunehmend zur Ostsee hin, wo eine Heringspackerei und später ein Damen- und Herrenbad entstanden.

1892 wurde Ückeritz der Status eines Seebades verliehen, das sich auch durch die Anbindung an das Eisenbahnnetzes zu einem beliebten Urlaubs- und Badeort entwickelte.

Bekannt war das es auch durch die ab 1930 entstehende Künstlerkolonie mit bedeutenden Malerinnen und Malern wie Susanne Kandt-Horn, ihrem Mann Manfred Kandt und Otto Manigk.

Zu DDR-Zeiten hatte Ückeritz einen guten Ruf als Ort für Camping-Tourismus. Im Dünenwald zwischen Ückeritz und Bansin hatten immerhin 20.000 Camper Platz. Heute beschränkt sich der Campingbereich von Ückeritz nur noch auf die nordöstlich vom Hauptort gelegene sogenannte Campingstadt.

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